Sieben Tage Bangkok mit zwei kleinen Kindern
Bangkok mit einem zehn Monate alten Baby und einer dreieinhalbjährigen Tochter? Wir haben es während unserer Elternzeit ausprobiert. Sieben Tage voller Tempel, Nachtmärkte, Shoppingmalls und unvergesslicher Eindrücke. Eine Reise, die mich begeistert und meine Frau an ihre Belastungsgrenze gebracht hat.

Warum wir uns für Thailand entschieden haben
Im März 2026 waren wir mit unseren beiden Kindern fast vier Wochen auf Asienreise. Meine Frau wollte unbedingt wieder nach Asien, nachdem unsere letzte Reise dorthin bereits 2018 stattgefunden hatte. Thailand war schnell unser Favorit. Wir kannten bereits Koh Samui und Koh Tao und hatten beide Inseln in sehr guter Erinnerung. Dieses Mal wollten wir allerdings nicht nur einen Strandurlaub verbringen, sondern auch das pulsierende Leben einer asiatischen Großstadt erleben. Unsere Reise begann am 1. März in Saigon, Vietnam. Am 8. März flogen wir von dort direkt nach Bangkok. Der Flug dauerte ungefähr anderthalb Stunden und war damit angenehm kurz. Am 14. März ging es weiter nach Phuket, wo wir die letzten zwölf Tage unserer Elternzeitreise verbrachten. Bangkok war somit die zweite Station unserer Asienreise. Mit dabei: unsere dreieinhalbjährige Tochter und unser zehn Monate alter Sohn, der damals noch gestillt wurde. Dass Bangkok mit zwei kleinen Kindern kein gewöhnlicher Städtetrip werden würde, war uns bewusst. Wie anstrengend es tatsächlich werden sollte, merkten wir allerdings erst vor Ort.
Unser Hotel: Warum das Samala Hotel in Sukhumvit ein Glücksgriff war
Unsere Unterkunft war das Samala Hotel im Stadtteil Sukhumvit. Rückblickend gehört es für mich zu den besten Hotels, in denen wir in den vergangenen Jahren übernachtet haben. Nicht unbedingt wegen außergewöhnlichen Luxus, sondern weil für uns als Familie einfach vieles gepasst hat. Obendrein bekamen wir ohne Aufpreis ein Upgrade auf eine Suite. Die Lage war ideal. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Einkaufszentren, Restaurants und öffentliche Verkehrsmittel waren gut erreichbar. Ein 7-Eleven lag praktisch um die Ecke. Mit zwei kleinen Kindern war das unglaublich praktisch, denn wir konnten jederzeit spontan etwas zu essen oder zu trinken besorgen. Die Auswahl an fertigen Gerichten war mehr als genug, sodass wir dort problemlos eine vollwertige Mahlzeit kaufen konnten.
Der absolute Gamechanger war allerdings der Pool auf dem Dach. Unsere beiden Kinder lieben Wasser. Ein Hotelpool ist für uns deshalb mittlerweile fast schon ein Muss. Nach mehreren Stunden Sightseeing war der Rooftop-Pool genau das, was wir brauchten. Gerade in einer heißen und hektischen Metropole wie Bangkok war das Gold wert. Ohne diesen Pool wäre vieles nicht möglich gewesen.
Unser Tagesablauf: Sightseeing, Shoppingmall, Pool und Nachtmarkt
Mit kleinen Kindern lässt sich Bangkok nicht genauso erkunden wie zu zweit. Trotzdem wollten wir möglichst viel erleben. Deshalb entwickelten wir einen Tagesrhythmus, der für uns erstaunlich gut funktionierte.
Vormittags: Sightseeing, solange die Temperaturen erträglich waren
Unser Tag begann mit dem Frühstücksbuffet im Hotel. Anschließend ging es direkt zur ersten Sehenswürdigkeit, für die wir ungefähr zwei bis drei Stunden einplanten. Den Vormittag nutzten wir bewusst für Sightseeing, weil die Temperaturen noch einigermaßen erträglich waren. Bangkok ist im März heiß und schwül. Spätestens gegen Mittag wurde es zunehmend anstrengend, besonders mit Kindern in der Babytrage. Deshalb wechselten wir mittags häufig in eine klimatisierte Shoppingmall.

Die Kinder hielten ihren Mittagsschlaf meistens in den Babytragen, während wir unser Programm fortsetzten. Selbst haben wir tagsüber kaum geschlafen. Die Einkaufszentren waren für uns fast wie kleine Erlebnisparks: riesige Foodcourts, Restaurants, Geschäfte, Spielmöglichkeiten und ständig etwas Neues zu entdecken. Gleichzeitig wirkten sie wie soziale Treffpunkte, an denen Menschen gemeinsam essen, Freunde treffen und ihre Freizeit verbringen. Nach einigen Tagen ähnelten sich die verschiedenen Malls allerdings zunehmend.
Nachmittags: Abkühlung im Hotelpool
Am Nachmittag kehrten wir häufig ins Hotel zurück, um uns zu erholen und mit den Kindern schwimmen zu gehen. Manchmal machten wir vorher noch einen Zwischenstopp in einer Mall, um etwas zu essen. Für den Rückweg nutzten wir häufiger Grab. Die Fahrpreise empfanden wir als überschaubar und zur Mittagszeit war der Verkehr meist etwas entspannter als während der Rushhour. Zurück im Hotel freuten sich unsere Kinder vor allem auf den Pool. Diese Auszeit war für uns enorm wichtig, bevor das Abendprogramm begann.

Abends: Streetfood und Nachtmärkte
Wenn die Kinder wieder Energie gesammelt hatten, machten wir uns am Abend erneut auf den Weg. Meistens stand ein Streetfood- oder Nachtmarkt auf dem Programm. Grundsätzlich bewegten wir uns hauptsächlich mit dem BTS Skytrain und der MRT fort. Beide Verkehrsmittel waren insbesondere während der Stoßzeiten deutlich praktischer als ein Taxi. Grab nutzten wir bevorzugt nach 20 Uhr oder zwischen 13 und 15 Uhr, wenn der Verkehr nach unserer Erfahrung etwas erträglicher war. Dieser Wechsel zwischen Sightseeing, klimatisierten Einkaufszentren und Hotelpool war vermutlich der wichtigste Grund, warum wir unser umfangreiches Programm überhaupt bewältigen konnten.

Shoppingmalls in Bangkok: Viel mehr als nur Einkaufen
Terminal 21 – ein Paradies für kleine Foodies
Das Terminal 21 lag ungefähr zehn Minuten von unserem Hotel entfernt. Besonders praktisch war der hoteleigene Shuttlebus, der uns direkt zur Mall brachte. Das Einkaufszentrum ist in verschiedene Themenbereiche unterteilt. Uns interessierte allerdings vor allem das kulinarische Angebot. In der obersten Etage entdeckten wir einen großen Foodcourt mit zahlreichen thailändischen Gerichten und probierten uns durch verschiedene Speisen. Unsere Kinder sind kleine Foodies und lieben es, neue Dinge auszuprobieren. Entsprechend spannend war dieser Besuch für sie. Der Foodcourt war für uns eine Mischung aus kulinarischem Erlebnis und organisiertem Chaos. Jeder konnte sich etwas anderes aussuchen, während um uns herum jede Menge Betrieb herrschte.
Emsphere – modern, schick und angenehm klimatisiert
Die Emsphere gehörte zu den schickeren Einkaufszentren, die wir besucht haben. Mit ihren zahlreichen Restaurants und Geschäften war sie vor allem bei der schwülen Hitze eine willkommene Abwechslung.
MBK Center, Siam Square und Siam Paragon
Das MBK Center gehört für mich zu den Klassikern Bangkoks. Auch Siam Square und Siam Paragon standen auf unserem Programm. Allerdings ähnelten sich die verschiedenen Malls mit der Zeit zunehmend. Während wir früher wahrscheinlich jeden Winkel erkundet hätten, nutzten wir sie diesmal hauptsächlich zum Essen, Abkühlen und für einen Tapetenwechsel.
Besonders schön fanden wir die lebendige Atmosphäre am Abend, wenn überall die Leuchtreklamen angingen und die Straßen deutlich belebter wurden. Central Park Bangkok – unsere Alternative zum Mahanakhon. Eigentlich stand auch das Mahanakhon-Gebäude auf unserem Programm. Den Besuch strichen wir allerdings, weil meine Frau zunehmend erschöpft war. Als Alternative schlug sie die Central Park Mall vor.

Das erwies sich als richtig gute Entscheidung. Besonders beeindruckend war der Ausblick auf den Lumphini Park. Nach all den Hochhäusern und Straßen war es schön, auch etwas Grün mitten in Bangkok zu sehen. Unsere Tochter hatte ebenfalls ihren Spaß. Sie wollte zahlreiche Fotos machen, freute sich über kleine Spielmöglichkeiten und natürlich durfte auch ein Eis nicht fehlen. Rückblickend war es genau richtig, an dieser Stelle etwas Tempo aus unserem Programm zu nehmen.
Bangkoks Nachtmärkte: Streetfood, Menschenmassen und jede Menge Eindrücke
SW1 Market – unser erster Nachtmarkt
Unser erster Nachtmarkt war der SW1 Market in Sukhumvit, zwischen dem Terminal 21 und unserem Hotel. Dort waren auffällig viele europäische Touristen unterwegs. Trotzdem gefiel uns die Atmosphäre ausgesprochen gut. Verschiedene Essensstände, bunte Lichter und der Duft frisch zubereiteter Speisen sorgten für das typische Bangkok-Gefühl. Für uns war es ein gelungener Einstieg in das Nachtmarktleben der Stadt.
Jodd Fairs – ein Erlebnis für alle Sinne
Jodd Fairs war unser zweiter Nachtmarkt und einer der eindrucksvollsten. Wir schafften es gerade noch vor der abendlichen Rushhour mit dem Taxi dorthin. Schon bei unserer Ankunft fiel uns auf, wie groß der Markt wirkte. Unzählige Stände, überall Essen, bunte Beleuchtung und jede Menge Menschen. Für unsere Kinder waren das unglaublich viele Eindrücke auf einmal. Unser Sohn beobachtete neugierig seine Umgebung. Unsere Tochter hingegen wurde nach ungefähr einer halben Stunde müde und wollte getragen werden. Also kam sie wieder in die Babytrage. Das war während unserer Reise keine Seltenheit. Teilweise hatte ich das Gefühl, sie den halben Tag zu tragen. Bei der Hitze war das körperlich ziemlich anstrengend, aber so konnte sie sich ausruhen und wir trotzdem gemeinsam etwas unternehmen. Die Kombination aus Lärm, blinkenden Lichtern und Menschenmassen war für unsere Kinder sicherlich fordernd. Trotzdem blieb Jodd Fairs für uns ein tolles Erlebnis.

Sukhumvit Night Market – weniger Touristen, mehr Studenten
Einen besonders angenehmen Nachtmarkt entdeckten wir in der Nähe einer Universität in Sukhumvit. Wir besuchten ihn an unserem letzten Tag in Bangkok, bevor es weiter nach Phuket ging. Hier waren deutlich weniger Touristen unterwegs. Stattdessen begegneten uns viele Studenten und Einheimische. Auch die Preise empfanden wir als günstiger als auf den bekannteren touristischen Nachtmärkten. Was uns besonders auffiel: Unsere Kinder fühlten sich dort erstaunlich wohl.
Es gab sogar ein Livekonzert, bei dem unsere Tochter plötzlich anfing zu tanzen. Das war einer dieser kleinen Momente, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind. Wahrscheinlich spielte auch eine Rolle, dass sich unsere Kinder nach mehreren Tagen langsam an Bangkok und die vielen neuen Eindrücke gewöhnt hatten.
Grand Palace – Bangkoks kulturelle Seite
Natürlich wollten wir nicht nur Shoppingmalls und Nachtmärkte besuchen. Auch die klassischen Sehenswürdigkeiten gehörten auf unser Programm. Der Grand Palace war für mich ein absolutes Must-see. Ich kannte die beeindruckende Anlage bereits von einer früheren Bangkok-Reise mit meinen Eltern und wollte sie diesmal unbedingt meiner eigenen Familie zeigen. Für unsere Kinder war der Besuch ein riesiges Erlebnis. Die goldenen Verzierungen, die imposanten Gebäude und die vielen Menschen boten ständig etwas Neues zum Staunen. Besonders aufgefallen sind uns zahlreiche chinesische Besucher, die Videos und Fotos für TikTok produzierten. Nach unserem Tempelprogramm waren die Kinder jedenfalls völlig erschöpft und schliefen schließlich in den Babytragen ein.

Chinatown – hier haben wir uns etwas übernommen
Chinatown gehörte ebenfalls zu den Orten, die wir unbedingt sehen wollten. Allerdings hatten wir zuvor bereits den Grand Palace besucht. Das hatte uns und insbesondere den Kindern schon einiges an Energie abverlangt. In Chinatown erwartete uns dann das nächste Kontrastprogramm: volle Straßen, Lärm, Menschenmassen und jede Menge Trubel. Die Kinder mussten wir praktisch durchgehend tragen. Entsprechend wenig konnten wir letztlich erkunden. Hier muss ich rückblickend auch selbstkritisch sein: Ich hatte mir an diesem Tag einfach zu viel vorgenommen. Ich wollte möglichst viel von Bangkok erleben und unterschätzte dabei, wie anstrengend die Kombination aus Tempelbesichtigung, Hitze und anschließendem Chinatown für uns alle werden würde. Eine wichtige Erkenntnis dieser Reise: Nur weil ich selbst noch Lust auf die nächste Sehenswürdigkeit habe, bedeutet das nicht automatisch, dass die ganze Familie noch genügend Energie dafür hat.
Khaosan Road und Korean Town
Auch die bekannte Khaosan Road schauten wir uns am Abend an, nachdem unsere Kinder ausgiebig im Hotelpool gespielt hatten. Für uns war sie allerdings weniger spektakulär als erwartet. Nach all den bisherigen Nachtmärkten und belebten Straßen war sie letztlich einfach ein weiterer lebendiger Ort in Bangkok. Interessant anzusehen, aber für uns kein absolutes Highlight. Korean Town lag dagegen nicht weit von unserem Hotel entfernt. Dort gab es verschiedene Möglichkeiten, koreanisch essen zu gehen. Gerade die Nähe zum Hotel war mit Kindern angenehm, weil wir dafür keine längere Fahrt auf uns nehmen mussten.

ICONSIAM – schon die Anreise war ein Erlebnis
Eines der spektakulärsten Einkaufszentren unserer Reise war für uns das ICONSIAM. Allein die Anreise war für unsere Kinder ein kleines Abenteuer. Wir nutzten ein Wassertaxi auf dem Chao Phraya. Wobei der Begriff „Wassertaxi“ fast etwas luxuriöser klingt, als es tatsächlich war. Im Grunde handelte es sich einfach um ein Boot. Für unsere Kinder war die Fahrt über den Fluss trotzdem unglaublich spannend – mindestens genauso interessant wie das eigentliche Einkaufszentrum. Im ICONSIAM angekommen, begeisterte uns besonders das Untergeschoss. Dort erwartete uns eine Art thailändischer Markt, dessen Gestaltung uns stellenweise an ein kleines Venedig erinnerte. Überall gab es Essensstände und etwas zu entdecken. Unsere Kinder schauten neugierig in alle Richtungen und kamen aus dem Staunen kaum heraus. Auch hier merkten wir irgendwann, wie anstrengend das viele Sightseeing mit zwei kleinen Kindern war – besonders für meine Frau, die unseren Sohn zwischendurch immer wieder stillen musste.
Bangkok mit Baby und Kleinkind: Was uns wirklich gefordert hat
Ich habe Bangkok unglaublich genossen. Die Energie dieser Stadt, die vielen Essensmöglichkeiten, die modernen Einkaufszentren und das lebendige Straßenleben haben mich begeistert. Für meine Frau war die Reise ebenfalls spannend, körperlich allerdings deutlich anstrengender. Unser Sohn war erst zehn Monate alt und wurde noch gestillt. Das bedeutete, dass sie auch unterwegs immer wieder Stillpausen einlegen und sich um seine Bedürfnisse kümmern musste. Unsere dreieinhalbjährige Tochter konnte zwar schon selbst laufen, aber natürlich nicht stundenlang durch Bangkok marschieren. Wenn sie müde wurde, habe ich sie getragen. Und das kam ziemlich häufig vor. Teilweise verbrachte sie gefühlt den halben Tag in der Babytrage. Bei den hohen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit war das durchaus eine sportliche Angelegenheit. Hinzu kamen die vielen Reize: Verkehr, Menschenmassen, Lärm und ständig neue Eindrücke. Wir merkten immer wieder, dass unsere Kinder irgendwann schlicht erschöpft waren. Trotzdem schafften wir fast unser gesamtes Sightseeing-Programm. Meine Frau wollte möglichst nichts verpassen, obwohl sie gegen Ende unserer Bangkok-Woche wirklich ausgelaugt war. Rückblickend hätte ich an manchen Tagen wahrscheinlich weniger Programm einplanen sollen. Aber auch das gehört für mich zu einer Reise mit kleinen Kindern dazu: Man sammelt Erfahrungen und lernt, die eigenen Erwartungen anzupassen.
Was ich bei einer erneuten Bangkok-Reise anders machen würde
Wenn wir Bangkok noch einmal mit so kleinen Kindern besuchen würden, würde ich einiges genauso machen – und andere Dinge bewusst verändern.
Das würde ich wieder genauso machen:
Ein zentral gelegenes Hotel in Sukhumvit buchen.
Unbedingt ein Hotel mit Pool wählen.
Für längere Strecken den Skytrain und die Metro nutzen.
Sehenswürdigkeiten möglichst am Vormittag besuchen.
Mittags klimatisierte Shoppingmalls zum Essen und Ausruhen nutzen.
Abends Nachtmärkte besuchen, wenn die Temperaturen angenehmer werden.
Das würde ich anders machen:
Weniger Sehenswürdigkeiten an einem Tag kombinieren.
Nach einem großen Tempelbesuch nicht unbedingt noch Chinatown einplanen.
Mehr Zeit für spontane Pausen einräumen.
Früher erkennen, wann die Kinder und wir Eltern genug Eindrücke gesammelt haben.
Mehr Tage für Bangkok einplanen, wenn die Sightseeing-Liste so umfangreich ist wie unsere.
Gerade der letzte Punkt ist für mich entscheidend. Sieben Tage waren für unser ambitioniertes Programm eigentlich zu wenig.
Zehn Tage wären für uns wahrscheinlich ideal gewesen. Dann hätten wir dieselben Sehenswürdigkeiten deutlich entspannter besuchen können, ohne jeden Tag so viel Gas geben zu müssen. 😉
Denn die schönsten Momente waren nicht zwangsläufig die bekanntesten Attraktionen. Manchmal war es einfach der gemeinsame Besuch eines Foodcourts, die Bootsfahrt zum ICONSIAM oder das Schwimmen im Hotelpool.
Unser Fazit: Würden wir Bangkok mit zwei kleinen Kindern wieder machen?
Ja, definitiv! Bangkok hat uns trotz aller Anstrengungen unglaublich gut gefallen. Wir haben viel gesehen, hervorragend gegessen und als Familie unzählige neue Eindrücke gesammelt. Natürlich war die Reise kein Erholungsurlaub. Meine Frau war durch das Stillen unseres zehn Monate alten Sohnes und unser umfangreiches Programm am Ende ziemlich erschöpft. Auch das ständige Tragen unserer dreieinhalbjährigen Tochter war für mich körperlich fordernd. Unsere Kinder haben aber wirklich toll mitgemacht. Trotzdem bereue ich keinen einzigen Tag. Wir wollten unsere Elternzeit nutzen, um gemeinsam etwas von der Welt zu sehen. Und genau das haben wir getan. Bangkok mit zwei kleinen Kindern funktioniert. Man sollte nur genügend Zeit einplanen und nicht erwarten, dass es sich wie ein Urlaub ohne Kinder anfühlt. Nach dieser intensiven Woche ging es für uns weiter nach Phuket, wo wir die letzten zwölf Tage unserer Asienreise am Strand verbrachten.
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