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Smart-TV langsam: Mit einer Streaming-Box musst du keinen neuen Fernseher kaufen

Beim Fernseherkauf zählt für mich vor allem eines: ein großes, gutes Bild. Die Smart-TV-Software ist dagegen zweitrangig, denn langsame Menüs und veraltete Hardware lassen sich mit einer separaten Set-Top-Box deutlich günstiger und flexibler lösen.

Von David Nguyen1.9.2026Aktualisiert am 6.9.20268 Min. Lesezeit
Smart-TV langsam: Mit einer Streaming-Box musst du keinen neuen Fernseher kaufen

Wer heute einen neuen Fernseher kaufen möchte, wird mit einer riesigen Auswahl konfrontiert. Samsung, LG, Philips, Sony und viele weitere Hersteller werben mit unterschiedlichen Display-Technologien, eigenen Betriebssystemen, Apps, Sprachsteuerung und zahlreichen Smart-TV-Funktionen. Für mich ist mittlerweile allerdings ein anderer Punkt entscheidend:

Die Smart-TV-Software spielt bei meiner Kaufentscheidung kaum noch eine Rolle

Wenn ich heute einen neuen Fernseher kaufen würde, würde ich mich vor allem auf drei Dinge konzentrieren: eine möglichst gute Bildqualität, eine für meinen Sitzabstand passende Bildschirmgröße und ein Gerät, das sich auch optisch gut in unser Wohnzimmer und in die vorhandene Wandhalterung integriert. Das Betriebssystem des Fernsehers wäre für mich dagegen nur noch zweitrangig. Ich habe bisher noch keinen Fernseher besessen, der bereits nach wenigen Jahren kaputtgegangen ist. Ganz im Gegenteil: In meiner Erfahrung halten Fernseher problemlos viele Jahre. Einige Geräte haben wir erst nach rund 15 Jahren ersetzt – nicht, weil sie defekt waren, sondern weil sie technisch oder von der Größe her einfach nicht mehr unseren Ansprüchen entsprachen. Die alten Fernseher wurden anschließend entweder verschenkt oder für wenig Geld weitergegeben. Gerade deshalb finde ich es wichtig, beim Kauf stärker auf die langfristig relevanten Eigenschaften zu achten. Ein gutes Display, die richtige Größe und ein ansprechendes Design begleiten mich im besten Fall viele Jahre. Die Smart-TV-Software dagegen kann schon deutlich früher veraltet wirken.

Bei 5,40 Metern Sitzabstand darf es ruhig 85 Zoll sein

Unser Abstand zwischen Sofa und Fernseher beträgt ungefähr 5,40 Meter. Bei dieser Entfernung würde ich heute wahrscheinlich direkt in Richtung 85 Zoll gehen. Ein kleiner Fernseher wirkt aus dieser Entfernung schnell verloren. Gerade bei Filmen, Serien oder Sport möchte ich schließlich nicht einfach nur fernsehen, sondern ein möglichst großes und angenehmes Bild haben. Deshalb wäre meine Priorität bei einem neuen Gerät eindeutig: Lieber einen großen 85-Zoll-Fernseher mit guter Bildqualität als viel Geld für zusätzliche Smart-TV-Funktionen ausgeben. Und genau hier wird es für mich interessant. Ein großer Fernseher muss heute kein Vermögen mehr kosten. Vor einigen Jahren waren Fernseher dieser Größenklasse noch extrem teuer. Mittlerweile findet man jedoch auch bei weniger bekannten Herstellern sehr große Fernseher zu Preisen, die früher kaum vorstellbar gewesen wären. Teilweise bewegen sich 85-Zoll-Geräte mittlerweile in Preisregionen um ungefähr 800 bis 1.000 Euro (Jahr 2026). Natürlich muss man dabei genau auf das verbaute Panel, Helligkeit, Kontrast, Verarbeitung und weitere technische Eigenschaften schauen. Aber grundsätzlich finde ich diese Entwicklung spannend. Denn bei etablierten Marken wie Samsung oder LG kann ein vergleichbares Gerät schnell deutlich mehr kosten. Das bedeutet nicht, dass Samsung oder LG schlechte Fernseher bauen – ganz im Gegenteil. Beide Marken gehören aus meiner Sicht zu den stärksten Herstellern am Markt. Ich stelle mir inzwischen allerdings eine andere Frage: Wie viel davon möchte ich für den Fernseher selbst bezahlen – und wie viel für Marke, Software und Ökosystem?

Meine Erfahrung mit der Smart-TV-Software von Samsung

Mein aktueller Samsung Smart-TV stammt aus dem Jahr 2019. Mit der Bildqualität bin ich grundsätzlich bis heute zufrieden. Was mich allerdings zunehmend stört, ist die Bedienung der integrierten Smart-TV-Oberfläche. Menüs reagieren teilweise deutlich verzögert, Eingaben benötigen spürbar Zeit und die gesamte Navigation fühlt sich im Vergleich zu moderner Hardware langsam an. Drücke ich beispielsweise auf der Fernbedienung einmal nach rechts, kann es ein bis zwei Sekunden dauern, bis sich der Cursor tatsächlich bewegt. Drücke ich aus Versehen zweimal, werden beide Eingaben verzögert ausgeführt – und plötzlich lande ich statt bei Netflix bei YouTube. Für jemanden wie mich, der Technik gerne nutzt und sich als Tech-Enthusiast bezeichnet und Wert auf eine schnelle und direkte Bedienung legt, ist das auf Dauer schlicht nervig. Gerade wenn man regelmäßig zwischen verschiedenen Apps wechselt oder durch Menüs navigiert, merkt man schnell, dass ein Fernseher eben nicht nur aus einem guten Display besteht. Auch die verbaute Hardware für das Smart-TV-System spielt eine wichtige Rolle. Ein Arbeitskollege von mir, der bei einem namhaften Fernseherhersteller arbeitet, meinte einmal zu mir, dass in Smart-TVs teilweise vergleichsweise einfache und kostengünstige Hardware verbaut wird. Das ist aus Herstellersicht nachvollziehbar, kann aber dazu führen, dass sich die Software schon nach einigen Jahren deutlich langsamer anfühlt. Und genau darin sehe ich ein grundsätzliches Problem. Ein gutes Display kann problemlos viele Jahre genutzt werden. Meinen Fernseher verwende ich mittlerweile seit rund sieben Jahren und mit der eigentlichen Bildqualität bin ich noch immer zufrieden. Die Smart-TV-Hardware fühlte sich dagegen schon damals nicht besonders schnell an – und heute wirkt sie erst recht überholt. Warum sollte ich also meine komplette Kaufentscheidung von einem integrierten Smart-TV-System abhängig machen, wenn genau dieser Teil des Fernsehers vermutlich deutlich schneller altert als das Display selbst?

Meine Lösung: Fernseher und Smart-TV-System voneinander trennen

Für mich liegt die Lösung mittlerweile darin, zwei Dinge gedanklich voneinander zu trennen: Der Fernseher liefert das Bild. Eine externe Set-Top-Box übernimmt die Bedienung. In meinem Fall nutze ich dafür eine Set-Top-Box von waipu.tv. Und genau diese Kombination hat mein Fernseherlebnis deutlich verändert. Die Box basiert auf Android und reagiert wesentlich schneller als die Smart-TV-Oberfläche meines älteren Samsung-Fernsehers. Apps starten schnell, Menüs reagieren direkt und die gesamte Navigation fühlt sich deutlich moderner an. Das Besondere daran ist für mich allerdings nicht nur die Geschwindigkeit. Klassisches Fernsehen trifft moderne Streaming-Oberfläche. Was mir an der Set-Top-Box besonders gefällt, ist die Kombination aus klassischem Fernsehen und moderner Streaming-Technik. Ich bekomme weiterhin eine richtige Fernbedienung mit Nummerntasten. Ich kann also wie früher einfach einen Sender über seine Nummer auswählen. Gleichzeitig habe ich aber eine moderne Oberfläche mit Apps, Streamingdiensten und den Möglichkeiten eines Android-basierten Systems. Für mich verbindet das zwei Welten: das einfache lineare Fernsehen, wie man es seit Jahrzehnten kennt, und die moderne Streaming-Welt. Und genau das macht die Box für mich zu einem Gamechanger.

Warum soll ich bis zu 500 Euro mehr für den Fernseher bezahlen?

Genau daraus ergibt sich meine heutige Kaufstrategie. Nehmen wir einmal ein vereinfachtes Beispiel. Ein Fernseher einer bekannten Marke kostet vielleicht 1.500 Euro. Ein vergleichbar großer Fernseher eines weniger bekannten Herstellers kostet vielleicht nur 900 Euro. Natürlich muss die Bildqualität tatsächlich vergleichbar sein. Einen schlechten Fernseher würde ich nur wegen des Preises ebenfalls nicht kaufen. Wenn das Panel und die Bildqualität aber meinen Anforderungen entsprechen, stellt sich für mich die Frage: Warum sollte ich beispielsweise 600 Euro zusätzlich bezahlen, nur damit auf dem Fernseher Samsung, LG oder eine andere bekannte Marke steht und ich deren Smart-TV-System bekomme? Für ungefähr 100-150 Euro kann ich mir stattdessen eine leistungsfähige externe Streaming- beziehungsweise Set-Top-Box kaufen. Vorallem zu Black Friday oder Amazon Prime Days gibt es diese Set-Top-Boxen für viel günstiger. Dabei muss es gar nicht diese Box sein. Es können ja auch andere Set-Top-Boxen gekauft werden. In dem Beitrag fokussiere ich mich aber auf die Box von waipu.tv, weil ich sie besitze.

Dann hätte ich beispielsweise: 900 Euro Fernseher + 150 Euro Set-Top-Box = 1.050 Euro anstatt: 1.500 Euro Fernseher mit integriertem Smart-TV-System. Das wären in diesem Beispiel immer noch rund 450 Euro Unterschied. Und gleichzeitig hätte ich für meine Nutzung möglicherweise sogar die angenehmere Bedienung.

Ein weiterer Vorteil: Die Technik lässt sich leichter austauschen

Für mich gibt es noch einen weiteren wichtigen Punkt. Ein Fernseher bleibt häufig acht, zehn oder sogar noch mehr Jahre im Haushalt. Die Software-Technik entwickelt sich dagegen wesentlich schneller. Apps benötigen mehr Leistung, Streamingstandards verändern sich und Betriebssysteme werden weiterentwickelt. Bei einem integrierten Smart-TV-System kann ich die verbaute Hardware nicht einfach austauschen. Bei einer externen Box schon. Wenn meine Set-Top-Box irgendwann technisch veraltet ist, ersetze ich sie einfach durch ein neues Modell. Der Fernseher kann bleiben. Genau deshalb finde ich die Trennung inzwischen sogar nachhaltiger und praktischer. Ich muss keinen funktionierenden 85-Zoll-Fernseher ersetzen, nur weil sich dessen Software nach einigen Jahren langsam anfühlt.

Die Marke verliert für mich dadurch an Bedeutung

Früher hätte ich bei einem neuen Fernseher vermutlich zuerst bei Samsung, LG, Sony oder Philips geschaut. Heute würde ich wesentlich offener an die Sache herangehen. Natürlich würde ich weiterhin Testberichte lesen und genau prüfen, welche Bildqualität ein Gerät tatsächlich liefert. Aber ein weniger bekannter Hersteller wäre für mich kein automatisches Ausschlusskriterium mehr. Wenn ein Fernseher:

  • ein gutes Panel besitzt,

  • eine vernünftige Verarbeitung bietet,

  • ausreichend hell ist,

  • ein gutes Bild liefert,

  • die gewünschten Anschlüsse besitzt

  • und optisch zu meinem Wohnzimmer passt,

dann interessiert mich das Betriebssystem darauf nur noch begrenzt. Denn wahrscheinlich würde ich es ohnehin kaum benutzen.

Mein Fazit: Ich würde mein Geld lieber ins Display investieren

Wenn ich heute einen neuen Smart-TV kaufen müsste, wäre meine Entscheidung ziemlich klar. Bei unserem Sitzabstand von ungefähr 5,40 Metern würde ich mich nach einem guten 85-Zoll-Fernseher umsehen. Dabei würde ich nicht automatisch zu Samsung oder LG greifen. Ich würde verschiedene Hersteller vergleichen und vor allem darauf achten, wo ich für mein Geld die beste Kombination aus Bildschirmgröße, Bildqualität und Verarbeitung bekomme. Die Smart-TV-Software wäre für mich dagegen nahezu irrelevant. Dafür würde ich lieber ungefähr 150 Euro zusätzlich für eine gute externe Set-Top-Box einplanen. Denn Software und Streaming-Hardware kann ich jederzeit ersetzen. Ein gutes Display dagegen soll bei mir viele Jahre stehen. Meine Kaufstrategie lautet deshalb inzwischen: Lieber das Geld in Bildschirmgröße und Bildqualität investieren – und das eigentliche Smart-TV-Erlebnis einer separaten Box überlassen. Und die waipu.tv Box kann ich empfehlen.

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waipu.tv Box inkl. Fernbedienung

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